1.07.2015 // Lifestyle

Schürzenfest! Das große Foxx-Grill-ABC

Schürzenfest! Das große Foxx-Grill-ABC



DAS FOXXSHIRTS GRILL ABC:

Jedes Jahr ziehen die Deutschen – sobald die Temperaturen ansteigen und die Sonne scheint – in Heerscharen in die Gärten und Parks, um einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen nachzugehen – dem Grillen. Ob mit Holzkohle oder Briketts, ob Fleisch oder Gemüse, direkt oder indirekt – das sommerliche BBQ ist fast eine Wissenschaft für sich, die wir euch mit unserem kleinen Grill-ABC näher bringen möchten.
A wie Anzünden
Am Anfang steht die Glut. Beziehungsweise die Kohle, die zur Glut werden soll. Flüssige oder feste chemische Grillanzünder sind sehr zuverlässig können bei falscher Anwendung allerdings auch gefährlich werden und den Geschmack des Grillguts beeinträchtigen. Elektrische Grillanzünder wiederum sind ebenso zuverlässig jedoch abhängig von einer Stromquelle. Wer auf Strom und Chemie verzichten möchte dem sei trockener Zunder (Eierkartons, weiße Birkenrinde, Tannenzapfen, Holzspäne) und Blasebalg ans Herz gelegt.

B wie Besteck
Essentiell sind nur eine Zange, eine Gabel und ein Wender, ausgestattet mit einem jeweils 30 bis 40 Zentimeter langem Griff. Hinzukommen kann ein Pinsel, ein Messer und ein Schaber zum Reinigen des Grillrosts. Achtet beim Kauf auf Geräte aus rostfreiem Edelstahl mit Griffen aus hitzebeständigem und rutschfestem Kunststoff. Beständigkeit für den Geschirrspülrer ist ein zusätzliches Plus.

C wie Craticulum
Craticulum ist das lateinische Wort für „Flechtwerk, kleiner Rost“. Von diesem Begriff stammt auch das
deutsche Wort Grillen ab.

D wie Direktes Grillen
Das direkte Grillen bezeichnet die herkömmliche Variante des BBQ, bei der das Grillgut direkt über der Glut platziert wird. Durch die hohen Temperaturen bildet sich die typische, schmackhafte Kruste. Zum Verhindern des Austrocknens kann das Fleisch mit Ölen, Fetten oder Marinaden bestrichen werden.

E wie Elektrogrill
Zugegeben, beim Gedanken an einen Elektogrill kommen nicht gerade romantische Grillgefühle auf. Kein Rauch, keine Kohle, kein Feuer. Doch der elektrische Rost für zuhause ist besser als sein Ruf und bietet gegenüber seinem archaischen Bruder sogar einige Vorteile: die fehlende Rauchentwicklung lässt empfindliche Nachbarn verstummen, schlechtes Wetter – selbst Schnee – ist kein Hinderungsgrund mehr und besonders leichte Reinigung.

F wie Fön
Bei vorhandenem Stromanschluss gerne als Blasebalg-Ersatz genutzt. Achtung: Funkenflug!

G wie Gesetz
Grillen kann zu Stress mit den lieben Nachbarn führen. Landauf landab werden deshalb die Gerichte bemüht. Wenn man jedoch nicht übertreibt, Lärm- und Geruchsbelästigung im Rahmen hält, sollte einem guten Miteinander eigentlich nichts im Wege stehen. Grillen – zumindest mit Kohleofen – auf dem Balkon kann allerdings durch die Hausordnung untersagt werden.

H wie Holzkohle oder Briketts
Ein „besser“ gibt es hier nicht. Holzkohle lässt sich schneller entzünden und produziert eine größere Hitze. Kohlefans schwören daneben auf das besondere Aroma, das sie abgibt. Der Haken: Schon nach etwa einer Stunde ist das Vergnügen vorbei und die Kohle gibt kaum noch Hitze ab. Briketts lassen sich zwar schwerer anzünden und brauchen länger, um richtig zu glühen. Doch wenn sie erst einmal auf Temperatur sind, sind sie äußerst ausdauernd. Bis zu fünf Stunden kann der Grillgenuss andauern. Unser Tipp daher: der richtige Mix macht's! Mischt die beiden Hitzequellen und ihr habt eine lange wärmende Glut und das Grillgut nimmt das leckere Holzkohlearoma an.

I wie Indirektes Grillen
Beim indirekten Grillen wird das Grillgut in einem geschlossenen Grill bei eher niedrigen Temperaturen, versetzt zur Kohle platziert. Auch dicke Fleischstücke werden gleichmäßig gegart ohne zu verbrennen. Eine unter dem Grillgut aufgestellte Schale kann Fett, Fleischsaft oder Marinade aufnehmen, die mit Wasser, Bier, Wein, Gemüse und Gewürzen zu einer Soße verarbeitet werden kann. Für das indirekte Grillen eignen sich Briketts aufgrund der langen Glühdauer hervorragend – mit beigelegten Holzchips lassen sich die Aromen varieantenreich beeinflussen.

J wie Jeder darf mal ran
Klar, meistens ist Papa der Grillmeister. So soll es auch bleiben. Aber warum sollen nicht auch die anderen mal am Rost den Pfannenwender schwingen? Also Herren der Schöpfung, traut euch und gebt das Zepter auch mal an Frau und Freundin ab!

K wie Kalorien und Gesundheit
Grillen bringt nicht nur Spaß und leckere Speisen auf den Tisch – es ist auch noch gesund! Denn beim Grillen wird kein oder wenig Fett hinzugegeben. Die Gefahr durch Giftstoffe aus der Glut oder verkohltem Fleisch sind – im Vergleich etwa zum Rauchen – marginal.

L wie Lamm, Hammel, & Co.
Gerichte vom Lamm und seinen Verwandten nehmen bei uns keinen hohen Stellenwert ein. Zu Unrecht! Ist das intensiv schmeckende Fleisch doch nicht nur ausgesprochen lecker, sondern äußerst nahrhaft uns gesund. Für den Grill besonders zu empfehlen sind Lammrückenfilet, Lammkarree, Lammfilet, die Keule oder auch die Leber. Ob ungewürzt oder in einer leckeren Marinade aus gehacktem Koriandergrün, Kreuzkümmel, getrocknetem Koriander, Paprikapulver, Essig und Öl – Gegrilltes von Lamm & Co. ist immer ein Genuss.

M wie Marinieren
Marinieren heißt ursprünglich so viel wie „in Salzwasser einlegen“. Heute meint es das Einlegen von Fleisch aller Art in eine würzende Flüssigkeit über mehrere Stunden oder gar Tage. Einfache Tipps zur Herstellung leckerer Marinaden gibt Sternekoch Christian Henze hier.

N wie No-Gos
Es gibt Dinge, die sollte man beim Grillen tunlichst unterlassen. Selbst wenn sie angeblich noch so nützlich sind. Hierzu gehört etwas das Übergießen des Grillguts mit Bier. Einziger Effekt: Die Kohle wird gelöscht und dadurch aufgewirbelter Staub bedeckt das Fleisch. Viel hilft viel? Nicht bei der Temperatur – zu viel Hitze sorgt für außen angebranntes innen rohes Fleisch. Verzichten solltet ihr möglichst auch auf eine Aluschale. Beim Kontakt mit den Gewürzen kann die Schale chemisch reagieren und sich auflösen – nicht gesund!

O wie Ofenkartoffel
Selbst eine profane Speise wie eine Kartoffel kann – richtig zubereitet – auf dem Grill zu einem kulinarischen Hochgenuss werden. Ihr könnt die Kartoffeln 10 bis 15 Minuten vorkochen und dann auf den Grill legen. Doch noch schmackhafter wird es, wenn ihr den Erdapfel roh auf das Rost legt und vorher einen sauberen Nagel hinein haut. Dieser dient als Wärmeleiter und beschleunigt den Garvorgang. Vorgekochte Kartoffeln können halbiert, ausgehöhlt, mit Schmelzkäse gefüllt, wieder zusammengefügt und dann mit Speck umwickelt gegrillt werden – köstlich!

P wie Probieren
Grillen ist weit mehr, als einfach nur ein paar Stücke Fleisch oder Würstchen auf's Rost zu hauen. Experimentieren und Ausprobieren sind angesagt. Ob mit Honig gefüllte Bananen, Himmel un Ääd – würzige Blutwurst, fruchtiger Apfel, würziger Speck und Kartoffeln – Ananas-Speck-Ringe oder oder oder. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gewürze und Soßen müssen nicht 08/15 sein. Tasmanischer Bergpfeffer, Flockenmeersalz Rote-Beete-Ketchup, Whiskey-Pepper-Soße oder südafrikanische Jabula-Soße peppen das Grillgericht zusätzlich auf.

Q wie Qualität
Gute Qualität ist auch beim Grillen mehr als wichtig. Frisches Fleisch erkennt man an der Farbe – Rindfleisch ist dunkelrot, Lammfleisch hellrot, Schweinefleisch rosa. Geflügelfleisch hellrosa, Wildfleisch je nach Art dunkelrot bis bräunlich. Achtet darauf, dass die Fleischoberfläche trocken ist und keine Druckstellen hat – auf Druck mit dem Finger sollte das Stück nur leicht nachgeben. Marmoriertes, von Fetteinlagerungen durchzogenes Fleisch schmeckt zarter und saftiger als sehr mageres Fleisch. Vakuumverpacktes Fleisch sollte weitgehend trocken sein. Tritt Kondenswasser aus, kann dies auf mangelnde Kühlung hindeuten.

R wie Rost säubern
Auf den Spaß folgt – leider – die Arbeit. Die schwarze Kruste aus Fett, Fleisch und Gewürzreste wollen entfernt werden. Und das sollte so schnell wie möglich passieren, sonst wird es noch anstrengender. Um die Rückstände aufzuweichen, kann man das abgekühlte Rost in feuchtes Zeitungspapier wickeln oder über Nacht ins feuchte Gras legen. Hartnäckige Rückstände lassen sich mit zusammegeknüllter Alufolie (z.B. von Salatschüsseln) abkratzen. Und wenn alles nichts hilft, kannst du auf Ofenreiniger zurückgreifen. Aber bitte sparsam, um so wenig Chemie wir möglich zu nutzen!

S wie Schürze auswählen
Hier bei uns im Onlineshop Foxxshirts findest du kurze, lange, geschlitzte, extra-große, bunte und einfarbige Schürzen zum Grillen und für die Küche so viel das Herz begehrt. Schau einfach mal 'rein!

T wie Tipps und Kniffe
Echte Grillprofis kennen hilfreiche Tricks, die einem das Grillen zusätzlich erleichtern. Wir haben einige für euch zusammengetragen.

  • stellt den Grill windgeschützt auf
  • habt eine Uhr zur Hand, um das Grillgut auf den Punkt zu garen
  • bevor du loslegst, streiche das Rost mit Raps- oder Sonnenblumenöl ein
  • Faustregel für die Garzeit von Fleisch: pro Zentimeter Dicke ein bis zwei Minuten pro Seite
  • fertige Stücke in Alufolie wamrhalten (so trocknen sie nicht aus)
  • fettreiche Fische wie Lachs oder Forelle verwenden
  • Gepökeltes wie Kasseler, Kochschinken, Wiener Würstchen und Bockwurst nicht grillen – Gesundheitsgefahr aufgrund enstehender Nitrosamine
  • Kräuter, die dem Fleisch ein besonderes Aroma verleihen sollen, in Wasser einweichen, bevor du sie in die Glut legst


    U wie Unfälle vermeiden
    Glut und Rost des Grills sind ca. 500 °C heiß. Selbst die Außenwand eines Metallgrills bringt es noch auf 400 °C. Die Temperatur tückischer Stichflammen übertrifft die Werte noch um einiges. Um das Grillvergnügen nicht zu einem abrupten, schmerzhaften Ende zu bringen, solltet ihr unsere Tipps zum Vermeiden gefährlicher Unfälle unbedingt beherzigen! Tragt am Grill keine synthetische Kleidung und stellt leicht brennbare Gegenstände mindestens drei Meter vom Grill entfernt ab. Stellt das Gerät auf einen festen, ebenen Untergrund, verwendet kein Benzin, Spiritus oder ähnliches, sondern nur geprüfte Grillanzünder zum Entzünden der Kohle. Lasst den Grill nie unbeaufsichtigt und haltet Kinder sowie tobende Hunde fern. Achtet auf Windrichtung und Funkenflug, der auch durch einen Fön verursacht werden kann und haltet immer einen Löscheimer bereit. Lasst die Asche vor dem Entsorgen immer komplett erkalten.

    V wie Vegetarier
    Vorbei die Zeiten, in denen Vegetarier müde belächelt und am Grill maximal geduldet wurden. Inzwischen warten unzählige fleischlose Grill-Variationen darauf, entdeckt zu werden. Ob Tofu, Veggie-Burger, gefüllte Paprika oder Champignons, Fladenbrote mit Dips, Köfte aus Kichererbsen, Folienkartoffeln, Gemüsesäckchen und und und. Selbst Obst ist nicht mehr vor dem heißen Rost sicher. Gegrillte Ananas, Birne, Banane und & Co. machen den vegetarischen Genuss perfekt!

    W wie Werkzeuge
    Neben der Standardausrüstung empfiehlt es sich, als ambitionierter Grillmaster das ein oder andere Werkzeug und praktischen Helfer zur Hand zu haben, der das Grillen einfacher macht und das Ergebnis perfektioniert. Eine Fischzange bewahrt den Fisch vor dem Zerfallen und erleichtert das Servieren, ein Pfannenwender mit Lampe kommt einem in der Dunkelheit zugute. Spezielle Halterungen für Schaschlik, Spare-Ribs und Hähnchen ergänzen das Portfolio praktischer Gimmicks perfekt. Wenn jetzt noch ein extra langes Stabfeuerzeug zur Hand ist, ist der Profi-Griller nicht mehr zu verbergen.

    X wie Xanthophyl
    Krebse, Garnelen oder Hummer schmecken – richtig zu bereitet – vom Grill vorzüglich. Bei hohen Temperaturen werden die Schalentiere rot. Der dafür verantwortliche Farbstoff heißt Xanthophyl. Wichtiger als die Farbe ist der Geschmack. Um Meeresfrüchte optimal zuzubereiten solltet ihr einige Tipps beherzigen. Kauft so frisch wie möglich ein, verwendet einen speziellen Grillkorb oder schmiert den Grill mit Öl ein. Grillt nicht zu heiß und nicht zu lange. Je häufiger ihr Fisch & Co. grillt, desto besser werden sie euch gelingen. Das Geschmackserlebnis lohnt Aufwand und Mühe allemal!

    Y wie Youtube
    Vom „lustigen“ Grillunfall bis hin zum Grillen auf dem Motorblock gibt es nichts an Fails und Späßen, was nicht auf dem Videoportal gepostet wurden. Auch Tipps zur Anwendung von Werkzeugen und Vermeidung von Unfällen finden sich in rauen Mengen. Ein wenig Input zum Smalltalk am Grill, z.B. mit neuen Arbeitskollegen, gibt euch der folgende kleine Film...

    Z wie Zedernholz
    Das Grillen auf Zedernholz, das so genannte „Planking“, ist auch hierzulande kein Geheimtipp mehr. Schon die Ureinwohner Nordamerikas garten ihren frischen Fisch auf dem Holz der Rotzeder. Fisch oder Steaks werden nicht nur schonend zubereitet und verbennen nicht, sie werden außerdem aromatisiert und führen zu einem echten Geschmackserlebnis. Vor dem Einsatz muss das Brett mindestens eine, besser bis zu drei, Stunden in Wasser quellen. Durch die Zugabe von Wein, Whiskey oder Fruchtsäften kann der Geschmack zusätzlich variiert werden.

    Unsere Empfehlung: Grillschürzen

    'Meine Farbe, meine Größe, mein Style' gilt auch beim Grillen – Auf Foxxshirts.de findet ihr eine große Auswahl an günstigen und robusten Schürzen, in allen Farben und Größen. Schaut doch mal vorbei! Wir wünschen euch viel Freude beim nächsten BBQ, egal ob im Garten, am See oder im Park!



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