4.08.2016 // Fashion

Faire Sache(n) - mit FAIR SHARE auf dem Weg zu existenzsichernden Löhnen

Faire Sache(n) - mit FAIR SHARE auf dem Weg zu existenzsichernden Löhnen

Mit dem Start der FAIR SHARE-Kollektion geht Continental Clothing neue Wege in Sachen Ethic Fashion. Mit den Linien Continental, Salvage und und Earth Positive war das Unternehmen schon bisher Vorreiter in grüner Mode, mit dem Ziel sich immer weiter zu verbessern und dem Auftrag für noch mehr Fairness in der Textilbranche zu sorgen.

AUF DEM WEG ZUM EXISTENZSICHERNDEN LOHN IN DER TEXTILBRANCHE

Bisher waren die Shirts und Sweater der Marke Earth Positive so etwas wie der „Gipfel des textilen Verantwortungsbewusstseins“ im Hause Continental. Die Textilien sind allesamt mit dem als besonders streng geltenden GOTS Siegel ausgezeichnet, sparen einen Großteil des normalerweise in der Produktion benötigten CO2 ein und werden nach den Richtlinien der Fair Wear Foundation (FWF) gefertigt.

„Ein existenzsichernder Lohn ist ein Menschenrecht“ Dr. Mark Starmanns, Gründer des Fair Fashion Networks

Die FWF garantiert unter anderem die Achtung der acht Kernnormen der Internationalen Arbeitsorganisation, durch ihre Mitglieder. Allerdings sind die beteiligten Unternehmen nicht verpflichtet, alle Normen sofort umzusetzen. Denn die FWF verfolgt einen schrittweisen Ansatz, die auf eine kontinuierliche Verbesserungen der Arbeitsumstände hinzielen. Ein wirklich existenzsichernder Lohn ist somit keine Bedingung sondern in erster Linie Ziel einer Reihe von Lohnerhöhungen. Mit dem FAIR SHARE-Prinzip geht Continental nuneinen enstscheidenden Schritt weiter.
Gemeinsam mit BSD Consulting und dem Fair Fashion Network errechnet Continental Clothing zuletzt, dass an die schlechtverdienendsten Näherinnen und Näher ein um 50 Prozent angehobener Lohn gezalht werden muss, um einen menschenwürdiges Leben zu führen. Heruntergebrochen auf ein T-Shirt liegt die Preiserhöhung für den Endverbraucher bei nur 14 Cent. Dieser Aufschlag wird beim Fair Share-Model 1:1 an den Kunden weitergegeben.

Bis die Arbeiterinnen und Arbeiter aber auch ganz praktisch den angestrebten Lohn von 150 € im Monat erhalten ist es allerdings noch ein ganzes Stück Weg. Denn aktuell werden nur auf einen kleinen Teil der Produktion – nämlich die FAIR SHARE-Produkte – in der teilnehmenden Fabrik die Extra-Prämien ausgezahlt. Doch ein kleiner Schritt hin zu wirklich fairen Löhne auch im Massenmarkt ist gemacht. Ihm werden hoffentlich viele weitere und die Einsicht bei den Herstellern folgen, dass schon ein geringer Betrag einen entscheidenden Effekt haben kann.



Faire Sache(n) - mit FAIR SHARE auf dem Weg zu existenzsichernden Löhnen