3.09.2013 // DIY

Do-it-yourself-Tutorial für Dip-Dye-Batiken

Do-it-yourself-Tutorial für Dip-Dye-Batiken

Batiken – klingt erstmal nach Woodstock und Hippitrail. Aber Batiken ist mehr als „nur“ Mode für Blumenkinder! Die ursprünglich aus Indonesien (javanesisch „mbatik“ = mit Wachs schreiben) stammende Textilfärbetechnik umfasst verschiedenste Verfahren, von denen das so genannte „Tie-Dye“, mit seinen charakteristischen runden Mustern, in Europa das bekannteste ist. Doch der klassische Batik-Look ist nicht das, was wir hier vorstellen wollen.

Wir haben für euch „Dip Dye“ ausprobiert – also das Färben durch Eintauchen, mit dem sich individuelle, fließende Farbverläufe erzielen lassen. Für das Dip Dyeing benötigt man, im Unterschied etwa zum Arbeiten mit der Schablone, etwas weniger Geschick und keine so ruhige Hand. Die Technik ist damit perfekt geeignet für DIY-Einsteiger. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Für euer Batik Shirt haltet bereit

  • Einen Wasserbehälter (Fassungsvermögen mindestens 6 Liter)
  • Gegenstand zum Rühren (bspw. einen Ess- oder Kochlöffel)
  • Pappe zum Unterlegen
  • Behälter für das Batikpulver (etwa eine kleine Plastikschale)
  • Batikpulver

    Batiken selbermachen: Wir empfehlen euch folgende T-Shirts

    Wir legen euch die Shirts von Stanley und Stella ans Herz. Diese sind nicht nur stylisch geschnitten, sondern auch aus organischer Baumwolle und nach Fair-Wear Richtlinien produziert. Fair ist nicht nur die Produktion, sondern auch der Preis! Die Shirts findet ihr bei uns im Shop.

    Zu den Shirts: www.foxxshirts.de/stanley_stella/

    Batik Shirts Anleitung - Schritt für Schritt


    Bevor es ans eigentliche Batiken geht – auf an den heimischen Herd und sechs Liter Wasser zum Kochen bringen! Dieses wird dann in den Behälter gegeben – Vorsicht vor Spritzern – Verbrühungen können verdammt gefährlich sein...

    Bevor ihr das Batikpulver in das heiße Wasser gebt ist es ratsam, das Shirt zuerst einzutauchen – und zwar bis zu der Stelle, an die ihr färben wollt. Denn nasser Stoff nimmt die Farbe besser auf als trockener!

    Jetzt das Pulver in das Wasser schütten, anschließend gut verrühren und auflösen lassen. Lasst dabei nicht allzu viel Zeit verstreichen – die minimale Färbetemperatur zu Beginn beträgt ca. 60°C.

    Jetzt wird’s Ernst! Taucht das Shirt bis zu der Linie in das gefärbte Wasser ein, an der der erste Farbübergang beginnen soll, bewegt es dabei einige Male hoch und runter und hängt es dann so über den Rand des Behälters, dass es weder nach außen noch nach innen rutschen kann. Befestigt es im Zweifelsfall mit Klebeband oder Klammern! Ob ihr Kragen oder Saum eintaucht hängt natürlich ganz an eurem persönlichen Geschmack ab.

    Nach ungefähr 10 Minuten Wartezeit zieht ihr das Shirt ein Stück aus dem Behälter – wiederum bis zur Linie des nächsten Farbübergangs und bewegt es wie zuvor ein paar Mal hoch und runter. Diesen Vorgang wiederholt ihr so oft ihr mögt, je nach dem wie viele verschiedene Farbtöne ihr erreichen wollt.

    Ganz nach eurem Gusto könnt ihr mit einigen leichten Handbewegungen der letzten Farblinie – wie hier zu sehen – eine individuelle Form geben. Wascht das Shirt nun gut mit kaltem, klarem Wasser aus. Wenn ihr dem bisher weiß gebliebenen Bereich des Shirts einen leichten Farbton geben wollt, wringt es nicht über dem Abfluss, sondern über eurem leeren Färbebehälter aus und taucht es dann in die aufgefangene Flüssigkeit.

    Wir haben uns für genau diesen Weg entschieden, da das Shirt unserer Meinung nach so einen noch harmonischeren Gesamteindruck vermittelt. Das Ganze funktioniert natürlich in beliebigen Farben – zum Beispiel Grün – und, wie schon erwähnt, in der entgegengesetzten Richtung, sprich den dunkleren Tönen am Saum. Zu guter Letzt noch ein Hinweis: Die Batik-Farbe ist von mittlerer Echtheit – das heißt, ihr dürft Euer Dip-Dye-Shirt nur separat und bei maximal 40°C waschen.

    Wir wünschen euch viel Spaß mit eurem neuen Hingucker und den anderen DIY-Tutorials hier bei Foxxshirts.de.



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