4.08.2015 // Lifestyle

Woher kommen die Vereinsfarben der Bundesliga-Mannschaften?

Woher kommen die Vereinsfarben der Bundesliga-Mannschaften?

Am 14. August startet die 53. Auflage der Fußball-Bundesliga. 34 Runden entscheiden über Meisterschaft, Europa-Cup, Relegation und Abstieg. Wir haben uns einmal die Vereinsfarben der 18 Erstligisten angesehen und sind dabei auf einige spannende Anekdoten und Fakten gestoßen. Wenn ihr euch in den Farben eures Lieblingsklubs kleiden wollt, müsst ihr nicht unbedingt im Fanshop einkaufen – bei Foxxshirts findet ihr T-Shirts und mehr in allen Farben und Tönen – auf Wunsch auch mit dem Schriftzug eures Favoriten bedruckt.

Bayern München

Bei der Gründung im Jahre 1900 spielte der heutige Branchenprimus noch in den bayrischen Landesfarben Blau und Weiß – ganz wie Lokalrivale TSV 1860. Für das heutige Rot-Weiß entschied man sich nach der Fusion mit dem Münchener SC sechs Jahre nach Gründung des Vereins.

VfL Wolfsburg

Der Werksklub des Volkswagenkonzerns kam durch Zufall zu seinen Farben. Kreisjugendpfleger Bernward Elberskirch hatte noch zehn grüne Hemden auf Lager, die mit aus weißen Bettlaken geschneiderten Hosen kombiniert wurden. Eine Kombination die den Vätern der 1938 gegründeten Stadt offenbar gefiel – 1955 erhielt Wolfsburg eine grün-weiße Flagge.

Borussia Mönchengladbach

Die Farben des Fohlen-Clubs sollen einer Kombination der Farben Preußens – Schwarz-Weiß – mit denen der zum Königreich gehörenden Rheinprovinz (Grün-Weiß) entspringen. Der Name des Vereins (Borussia = Preußen) spricht für diese Annahme.

Bayer Leverkusen

Die Farben des werkseigenen Sportvereins waren bei seiner Gründung schwarz-rot. Die Fußballer behielten diese auch nach 1928 bei, als sie sich – gemeinsam mit Handballern, Leichtathleten und Boxern – vom Rest des Vereins abspalteten. Bei der 1984 erfolgten Wiedervereinigung der Vereinsteile nahm der Verein die Farben Rot-Weiß an. Die Fußballer tragen seit der Ausgliederung 1999 in Fortsetzung der Tradition nun erneut die Farben Rot und Schwarz.

FC Augsburg

Als vergleichsweise junger Verein nahm der FCA nach der Fusion des BC mit dem TSV Schwaben im Jahr 1969 die Farben der Stadt Augsburg – Rot, Grün und Weiß – als Vereinsfarben an. Rot und Weiß stehen für das Bistum und das Herzogtum Augsburg, Grün ist die Farbe der Zirbelnuss, das Feldzeichen des Römerlagers Augusta Vindelicorum.

Schalke 04

Die ursprünglichen Vereinsfarben der „Knappen“ waren Rot und Gelb. Erst am 5. Januar 1924, bei Trennung der Fußballabteilung vom Hauptverein TV 1877, nahm der Revierverein heutigen Namen und Farben an und wurde so zu den Königsblauen.

Borussia Dortmund

Vier Jahre lang spielte Borussia Dortmund in den heutigen Farben des späteren Rivalen Schalke 04. Zu schwarzen Hosen trug man am Borsigplatz Jerseys mit blau-weißen Querstreifen – den Farben der katholischen Dreifaltigkeitskirche – später ergänzt durch eine rote Brust-Schärpe, um die Zugehörigkeit zur Arbeiterschaft zu demonstrieren. Das heutige Schwarz-Gelb wurde nach Aufnahme mehrerer Vereine 1913 angenommen. Darunter als größte Fraktion Britannia mit ebendiesen Farben. Dass die Farben der Stadt ebenfalls Schwarz und Gelb sind, machte den Wechsel vermutlich einfacher.

TSG Hoffenheim

Woher die Vereinsfarben der TSG stammen lässt sich kaum recherchieren. Die Vereinschronik im Netz erwähnt nur, dass im Jahre 1913 eine erste Fahne angeschafft wurde. Welche Farbe diese hatte und ob die Kombination erst bei Fusion von Fußball- und Turnverein nach dem 2. Weltkriegs angenommen wurden, bleibt unklar.

Eintracht Frankfurt

Die Farben der einstigen launischen Diva vom Main – Rot, Schwarz und Weiß – gehen auf die Vorgängerklubs FC Viktoria und FC Kickers zurück. Darüber hinaus symbolisieren Rot und Weiß die Stadt während Schwarz und Weiß für Preußens stehen.

Werder Bremen

In den ersten beiden Jahren des Bestehens trugen die Spieler von der Weser die Farben Grün und Rot. Seitdem hat die Kombination Grün-Weiß Bestand. Welchen Ursprung diese Tatsache hat ist unsicher.

Mainz 05

Der 1. FSV Mainz 05 entstand im Jahre 1912 aus dem 1. Mainzer Fußballclub Hassia 05 und dem Mainzer Fußballclub Hermania 1907. Man kann annehmen, dass die Vereinsfarben Rot und Weiß Bezug auf die Farben der Stadt sowie Hessens nehmen, denn Mainz gehörte bis 1945 zu Hessen.

1. FC Köln

Der 1948 aus der Fusion der beiden Fußballvereine Kölner BC 01 und SpVgg Sülz 07 entstandene Club wählte bewusst die Farben der Stadt, um den Anspruch der „Erste“ Fußballverein der Stadt zu sein zu unterstreichen.

Hannover 96

Bereits der Vorläuferclub Hannoverscher FC von 1896 trug die Farben Schwarz-Weiß-Grün. Eine Begründung dafür sucht man vergeblich. Dass der 1913 entstandene Verein – die sogenannten „Roten“ – eben nicht in Trikots in Vereinsfarben aufliefen, soll der Tatsache geschuldet sein, dass in Hannover jede Farbe nur einmal vergeben wurde – und eben Rot noch frei war.

VfB Stuttgart

Die Farben des Vereins aus der baden-württembergischen Landeshauptstadt sind identisch mit jenen Bad Cannstatts – Spielstätte des älteren Fusionsvereins, dem Fußballverein Stuttgart 1893 und Gründungsort des anderen, dem Kronen-Club Cannstatt. Mit den Farben unterstreichen die Brustringträger ihre Verwurzelung in dem 1905 mit Stuttgart vereinten Viertel.

Hertha BSC

Der Name des Hauptstadtvereins rührt von einem gleichnamigen Haveldampfer, der heute auf der Kyritzer Seenkette verkehrt. Der Schornstein, des nach der Reederstochter benannten Schiffes, hatte die Farben Blau, Weiß – nach einigen Quellen auch Gelb – die als Vereinsfarben übernommen wurden.

Hamburger SV

Eine blau-schwarz geviertelte Flagge mit aufgelegtem weißen G war das Symbol des 1887 gegründeten SC Germania Hamburg. Dieser vereinigte sich 1919 mit dem FC Falke 06 und dem Hamburger FC 1888 zum Hamburger Sport-Verein, der seine Farben und sein Gründungsjahr übernahm. Weißes Hemd und rote Hose des heutigen Bundesligadinos sind eine Reminiszenz an die Stadt Hamburg, während die Vereinsfarben selbst in den Stutzen auftauchen.

FC Ingolstadt

Der Bundesligadebütant entstand erst im Jahre 2004 aus der Fusion von MTV 1881 und ESV Ingolstadt. Deren Farben Violett-Weiß beziehungsweise Schwarz-Weiß wurden nicht übernommen. Aus welchem Grund die Kombination Schwarz-Rot-Weiß gewählt wurde ist nicht bekannt.

Darmstadt 98

Der SV Darmstadt 98 entstand 1919 aus der Fusion des FK Olympia mit dem SC Darmstadt 1905. Man übernahm dabei ein Element des Stadtwappens – die weiße Lilie auf blauen Grund als Emblem, um die Verbundenheit mit der Stadt zu demonstrieren.

Photo Credit: marfis75 via Compfight cc



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