Der Trend zur umweltbewussten Mode ist unübersehbar.
Schließlich geht es um die Sachen, die wir direkt auf unserer Haut tragen. Der wichtigste Grund für umweltbewusste Mode ist somit die Gesundheit. Doch auch die Gewinnung und Verarbeitung der Rohstoffe, der faire Handel mit den Produkten und ein vernünftiger Transport sind Kriterien, die aus konventioneller Mode umweltbewusste Mode machen. Selbst altgediente Naturfasern wie Leinen bzw. Flachs und Hanf erleben eine kleine Renaissance, die auch in Mitteleuropa angebaut werden können. Auch Kunstfasern können aus nachwachsenden Rohstoffen erzeugt werden. So wird die für Viskose benötigte Zellulose zum Beispiel aus Bambusfasern oder aus dem Holz von Buchen, Fichten, Eukalyptus oder Pinien gewonnen.
Ein weiterer Vorteil der einheimischen Pflanzen: Sie sind sehr robust und müssen kaum gespritzt werden. Umweltbewusste Mode trägt längst ihren Namen zu Recht. Die Zeiten, in denen die Stücke grob, unförmig und fad aussahen, sind vorbei. Zum Einsatz kommen nur schwermetallfreie und toxikologisch unbedenkliche Naturfarbstoffe sowie spezielle synthetische Farbstoffe.
Sie haben Ihr Passwort vergessen?
